Mauerwerksanierung
| Unter Berücksichtigung objektspezifischer Gegebenheiten kann eine Mauerwerksanierung unter Anwendung verschiedener Verfahren ausgeführt werden. Zum Einen bestehen unterschiedliche Möglichkeiten der Horizontalabdichtung. Flankierend kann eine vertikale Abdichtung des erdberührten Mauerwerks bzw. eine Rissverpressung im Spezialverfahren erfolgen. Abschließend können die sanierten Flächen mit speziellen Sanierputzsystemen, gegebenenfalls in der historischen Putzgliederung oder durch Aufbringen eines Wärmedämmputzes wiederhergestellt werden. Horizontalabdichtung
Vertikalabdichtung
Rissverpressung Statisch nicht relevante Rissbildung wird mit unterschiedlichen, zur jeweiligen Anforderungen passenden Materialien, dauerhaft saniert. Sanierputzsystem Nach den Vorarbeiten wird das Mauerwerk mit einem Kieselsäurepräparat tiefenwirksam, zur Bindung schädlicher Mauersalze aller Art, imprägniert. Ein Spezialspritzbewurf stellt eine Haftbrücke zum nachfolgend aufzubringenden Sanierputz mit Speicherwirkung dar. Dieser ist diffusionsoffen, Wasser abweisend, spannungsarm und Wärme dämmend. Es wird dadurch eine trockene Wandfläche geschaffen, die Ausblühungen und Salzen aus dem Untergrund entgegenwirkt. Wärmedämmputze und -verbundsysteme (WDVS) Porenangereicherte Putze in Stärken von 100 bis 150 mm sowie Verbundsysteme bis 200 mm jeweils mit Armierung und Strukturlage. Stuckatur Im Denkmalsschutzbereich wird häufig die Renovierung oder Nachbildung von originalen Fassadengliederungen mit historischen Materialien nötig.
Download: MAUERWERKSANIERUNG |











